Die Tippseite wird ständig erweitert und soll Besuchern Hilfe und Anregungen für die Praxis geben. Tipps werden unter der Email-Adresse tipps@artsof.de gesammelt und veröffentlicht. Vorgesehen ist eine Erweiterung bei der Benutzer eigene Tipps online in einer Datenbank hinterlegen können, die dann auf dieser Seite aufgerufen werden.
Stichwort |
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Batikwachs |
![]() Reste einer Paraffinkerze und handelsübliches Bienenwachs Die Grundlagen für Batikwachs |
Farbbäder |
![]() Eimer mit angehefteter Fahne (Heftklammer). Ein Ende mit 2 min. das andere mit 10 sec. Mittelstück mit 30 sec. gefärbt. |
Stoffe |
![]() Am besten geeignet ist Baumwolle und Seide, Seide ist ein tierisches Produkt, nimmt aber die Farbe mit einem perlmuttartigen Glanz an. Baumwolle hingegen lässt sich ausgezeichnet färben und ist für alle Arten von Bildern geeignet. Bei den Stoffen unterscheidet man noch nach der Stoffstärke, sie wird, wie bei Papier, in Gramm je Fläche gemessen. Sie gehen von 90 g/lfm (leichte Stoffe) bis über 300 g/lfm (schwere Stoffe)bis hin zum Segeltuch (500g/lfm). Leichte Stoffe eignen sich besonders für luftige Motive, wie Blüten oder Frühlingslandschaften bei denen noch der Hintergrund hindurchschimmern darf. Universalgewebe für alle Motive sind Stoffe mit einem Gewicht um die 150g/lfm, sie sind blickdicht und mehr bringt nicht viel, außer Stabilität. Schwerere Stoffe brauchen auch mehr Farbe, die Färbekraft eines Farbbades ist schneller aufgebraucht. |
Vorbehandlung Nachbehandlung Batikstoffe |
![]() Nachbebehandlung: Die Farben der verschiedenen Hersteller sind alle lichtecht, werden die Batikarbeiten als Bilder verwendet so ist keine weitere Bearbeitung notwendig. Die angebotenen Fixiersalze erhöhen nur die Waschbeständigkeit, sollten daher Verwendung finden wenn der Stoff zu Kleidung verarbeitet wird. Aber trotz Lichtechtheit, alle Farben, auch Batikfarben sollten nicht dem ungefilterten Sonnenlicht ausgesetzt werden. UV-Strahlen in Verbindung mit Ozon sind überaus aktiv und bleichen Farben aus. Druckerschwärze: Sollte beim Ausbügel des Wachses doch mal Druckerfarbe auf die Batik übertragen worden sein, so braucht man sie nicht gleich in die chemische Reinigung zu bringen, ein vorsichtiges Abreiben mit Schwammtuch und Zahnpasta entfernt diese wieder. Die Schleifkörper der Zahnpasta bearbeiten dabei die Oberfläche des Gewebes, also nicht zu heftig rubbeln. Die Zahnpasta wird dann nach der Behandlung mit viel Wasser oder einer stark verdünnten Geschirrspülmittellösung ausgespült. |
Reinigung |
![]() Darum sollten Arbeitsräume gut belüftet sein, vor allem wenn sich Polstermöbel darin befinden. Wachs ist unlöslich in Wasser, selbst wenn man irgendwelche Reinigungsmittel hinzugibt, auch löst es sich nicht in Alkohol. Wachs ist löslich in Waschbenzin (Terpentinersatz) oder Petroläther (in Apotheken erhältlich). Damit lassen sich veschmutzte Flächen reinigen, Hat man Wachs verschüttet oder vertropft, so entfernt man das Gröbste zuerst mit einem Keramikfeldschaber |
Rahmen Spannrahmen |
![]() Man braucht dazu gehobelte Dachlatten, sie sind im Baumarkt für unter 1 €/Meter zu haben. Eine Winkelzwinge und Holzdübel 6 mm. Eine Bohrmaschine mit 6 mm Holz-Bohrer ist in den meisten Haushalten vorhanden oder kann von Freunden geliehen werden. Zum Bau des Rahmens sägt man zwei gleiche Schenkelpaare in der gewünschten Länge aus und spannt 2 anliegende Schenkel in die Zwinge ein. Sind sie verpannt so bohrt man zwei Löcher für die Dübel von der Außenseite des einen Schenkel in die Stirnseite des 2.Schenkels. Danach löst man einen Schenkel und trägt auf die Kontaktflächen und Dübellöcher Holzleim auf. Nachdem verspannt man das Ganze wieder in der Zwinge und schlägt mit einem Hammer die Dübel ein und läßt alles zusammengepresst ruhen bis der Holzleim fest ist. Ebenso verfährt man mit dem 2. Schenkelpaar, darauf achtend welcher Schenkel auf den anderen gesetzt werden muss. Am Schluss werden die beiden rechtwinkligen Paare auf dieselbe Weise miteinander verleimt, wobei man die Zwinge nur noch zum Anbohren braucht. |